Theater Drachengasse  Bar&Co
AKTUELLE PRODUKTIONEN


Showcase 3

Bar&Co
21. Juni 2014 um 15 Uhr

 

Auch dieses Jahr bieten wir den Gruppen, die nicht für das Finale von Romeo und Julia sind tot. ausgewählt wurden, ihr Projekt aber dennoch gerne entwickeln und zeigen wollen, eine Auftrittsmöglichkeit im Rahmen der Showcases an. 14 Gruppen haben sich gemeldet.
Showcase-Termine: 7., 14. und 21. Juni 2014 um 15 Uhr.
 

Showcase-Programm vom 21. Juni 2014:

Romeo und Julia sind tot … doch ihre Liebe lebt ewig
Eine vampirische Neufassung frei nach Shakespeare von Dionyso di Kinski – 2 Szenen
In der ersten Szene überrascht Paris den am Grab Julias trauernden Romeo und wird von dem Vampir getötet. Romeo und Julia, letztere durch den Kuss des Geliebten erweckt und unsterblich gemacht, werden von Julias Mutter überrascht und im Sarg eingeschlossen. Zu Beginn der zweiten Szene wartet Thisbe vor dem Denkmal von Romeo und Julia auf ihren säumigen Pyramus und wird von einem Tiger verletzt. Als Pyramus den blutigen Schal sieht, ist er zunächst verzweifelt, findet aber wenig später Thisbe in der Höhle. Durch das Blut Thisbes erwachen Romeo und Julia zum Leben. Die Furcht vor dem Vampir und dem Tier wandelt sich in Zuneigung und innige Verbundenheit; der Tiger und die beiden Liebespaare erscheinen am Ende der Szene harmonisch und lebendig in einem ekstatischen Tanz vereint.
Gruppe: Dionyso di Kinski und die Symphonie der Liebe
Regie und Text: Dionyso di Kinski
Musik: Marc Waldhausen
Es spielen: Szene 1: Dionyso di Kinski, Kleopatra di Garbo,  Jonathan Held, Carola Wandt  Szene 2: Jonathan Held,Sabine Riedl, Yasmin Dastagir

 

Starcrossed
Sophie und Peter könnten bis an ihr Lebensende glücklich zusammen sein. Doch der Wizard, ein postmoderner Anti-Amor, stellt ihre Liebe in den Kontext risikogesellschaftlicher Lebensverhältnisse. Zwar zeigt er auch Möglichkeiten auf, sich durch Hinterfragung intersexueller Konventionen von individuellen Ängsten zu lösen und sich nach der Dekonstruktion ehrlich liebevoll zu begegnen. Doch haben Sophie und Peter überhaupt den Mut und das Interesse für dieses Kennenlernen?
Von: Clara Gallistl 
Es spielen: Hanna Binder, Andreas Gaida, Ulrike Haidacher, Franz Josef Danner  

 

Kebab mit alles
Romeo und Julia mögen tot sein – die Herausforderungen, die das Leben stellt und an denen sie gescheitert sind, sind es nicht. diese Probleme haben die Zeit überdauert. Die Liebe als seelische Klammer des Lebenslaufs ist nicht einfach. – besonders nicht, wenn sie ganz einfach ist. Es scheint bloß so. Der Trick ist schlicht: You have to make it, look easy. Aber eben dann, wenn es ganz einfach scheint, wird es komplex bis kompliziert. Weder Romeo, noch Julia können die Welt retten, geschweige denn ändern. Das wissen sie. Aber sie mühen sich, ihre gemeinsame Welt nach Vorstellungen einzurichten, die sie in Treue zu ihren Persönlichkeiten gestalten wollen. Vielleicht gelingt es ja! Romeo und Julia müssten nicht tot ein. Mag sein, sie haben so einiges überlebt. Ihre Liebe hat es.
Die Frage, die Benvolio Romeo stellt – : beschwor sie der Enthaltsamkeit gesetzte? – soll beantwortet werden. denn – : sie tat`s, und dieser geiz vergeudet schätze!
Text, Regie: Hannes Hawlicek
Es spielen: Jana Waldhö, Thomas Bauer

 

Was wäre wenn/ es hätte echt.
Was wäre wenn der Pastor Romeo in den Plan eingeweiht hätte? Möchten Sie manchmal in ihre Lieblingsfilme hineinbrüllen: „Das ist eine blöde Idee, mach das nicht!“ Möchten Sie das auch manchmal in das Ohr eines guten Freundes oder in ihr eigenes hineinbrüllen? Und niemand hört auf sie? Nicht die Julia auf der Bühne, nicht die Julia im Kaffeehaus, noch nichtmal die Julia im Spiegel? Kein Problem. Wir machen das für Sie. Wir spielen alle Stücke, alle Situationen, alle Clichées, die sie wollen, wir genügen ihren unmöglichen Ansprüchen, wir reparieren das. Sie müssen uns nur sagen, was.
Text, Regie, Schauspiel: Anna-Sophie Fritz, Lina Hoppe 

 

Die Sehnsucht an der wir sterben müssen
Ein introspektives Drama
"Lars: ...
Dein Schmerz hier, die Einsamkeit,
die Angst, ist unsere Rettung, die einzige:
Wir sind einsam, weil wir zum Lieben verurteilt sind!
Vertraue!
Die Angst ist ein Teil von dir,
sie verlässt dich nicht, zieh dich an ihr hoch,
lerne auf ihr gehen, anstelle in ihr zu versinken.
Du bist allein und du wirst immer allein sein.
Wir sind zur Einsamkeit verurteilt.
Wenn wir auf der Angst gehen lernen,
dann können wir beide Hände nacheinander,
dem anderen, ebenso Verlassenen, ausstrecken,
und immer weiter ausrecken:
Vielleicht einander fassen.
Daran sterben wir.
Du bist ein Hände recken,
nicht mehr, nicht weniger!
Natascha:
Wenn Leben, das Lieben ist,
kann man den immerzu die Hand ausstrecken,
getrieben von der Sehnsucht das Geliebte zu fassen,
liebend scheitern, im Wissen um das Scheitern?
Lars:
Der Himmel auf Erden ist ein ewig scheiternder.
Natascha:
Dann will ich deine Hand, Verlassener,
im Scheitern fassen und mit dir im Moment unterblich werden."
Text: Liliane Zillner   Regie: Stefan Schweigert
Chor der Angst: Markus Bernhard Börger, Jeanne Marie Bertram, Xenia Gschnitzer, Carolin Knab, Kristoffer Nagel, Andrej Reimann, Florian Strohriegl, Franzi Treml, Andreas Wintersperger
Es spielen: Enrique Munoz, Liliane Zillner


 



 




siehe auch
Showcase-Programm vom 7. Juni 2014
und
Showcase-Programm vom 21. Juni 2014



 

 

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