Theater Drachengasse  Bar&Co
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Arbeit, lebensnah
Käthe Leichter und Marie Jahoda
Uraufführung
Koproduktion: portraittheater, AK OÖ – Kultur und Theater Drachengasse

Bar&Co
19. – 23. Februar 2018 um 20 Uhr

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Foto: Reinhard Werner

 
Foto: Reinhard Werner  





















Arbeitslosigkeit führt zur Resignation, nicht zur Revolution. Marie Jahoda

Die Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Leistung muss nach wie vor als oberstes gewerkschaftliches Prinzip gelten. Käthe Leichter

Wie arbeiten und leben Industriearbeiterinnen? Wie wirkt sich Arbeitslosigkeit auf den einzelnen Menschen aus? Käthe Leichter (1895–1942) und Marie Jahoda (1907–2001) waren Pionierinnen der sozialwissenschaftlichen Forschung in Österreich. Bekannt wurde Käthe Leichter als erste Leiterin des Frauenreferats der Arbeiterkammer Wien mit Untersuchungen über Arbeitsbedingungen für Frauen. Marie Jahoda hat vor allem als Autorin der Studie Die Arbeitslosen von Marienthal weltweit Bekanntheit erreicht und sich auch im Exil mit lebensnahen Fragen rund um Arbeit beschäftigt. In der Zeit des Austrofaschismus arbeiteten sie im Untergrund für die sozialdemokratische Partei. Marie Jahoda wurde 1938 die Ausreise ins Ausland gestattet, Käthe Leichter gelang dies nicht mehr.

Ihre Lebenserinnerungen und wichtige Erkenntnisse ihrer Arbeiten werden in diesem Theaterstück ineinander verwoben erzählt. Ihre Themen und Forderungen zu Arbeitsbedingungen, gesellschaftlichen Auswirkungen von Arbeitslosigkeit und Entwicklung der neuen Arbeit sind heute so relevant wie damals.

Regie: Sandra Schüddekopf
Texte: Sandra Schüddekopf, Anita Zieher sowie Originaltexte von Käthe Leichter und Marie Jahoda
Bühnenkonzept: Eva Maria Schwenkel
Es spielen: Katrin Grumeth, Anita Zieher

Partner und Förderstellen: Arbeiterkammer Wien, BMB, BMWFW, MA 7 – Wissenschafts- und Forschungsförderung


  Grafik: Köhler WD
  Grafik: Köhler WD

 

 

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