MAN MÜSSTE MAL ...

  • Bar&Co
  • 18. – 20. November 2010 um 20 Uhr
  • Severin Groebner
Klimawandel, Weltwirtschaftskrise, Klingeltöne, Dieter Bohlen ... was die Wirklichkeit auch anpackt, es gerät zum Desaster. Die Realität hat versagt! Unmögliche Utopien statt frustrierender Fakten, heißt deshalb die Devise. In unendlicher egomanischer Selbstlosigkeit schlüpft der Wiener Kabarett-Entertainer Groebner an diesem Abend in Rollen, Aggregatszustände und Paralleluniversen, nur um zu beweisen, dass am Ende der Fahnenstange noch lange nicht Schluss ist.








Peter Blau kabarett.at
„Man müsste mal“ ist ein mit viel darstellerischem Witz intensiv verkörperter, aberwitzig ausgefranster Klage-Monolog eines zwischen Sein und Schein, Wahrheit und Wollen verirrten Kabarettisten. Zutiefst unzufrieden mit sich und der Welt rückt er den frustrierenden Fakten mit hemmungslosen Hirngespinsten und hoffnungsvollen Utopien zu Leibe. Und verliert damit sukkzessive auch die letzten Reste seiner Bodenhaftung. Tragisch, komisch, gut. mehr

Ursula Burkert Ö1:
"Severin Groebner schauspielerischerEinsatz und seine sprachliche Präzision lässt das Einpersonenstück "Man müsste mal..." die Grenzen des Kabaretts überschreiten und doch behält es die Leichtigkeit, die man sich im besten Fall von einem Kleinkunstabend erwarten darf... Severin Groebner schafft mit Hilfe der Münchner Kleinkunstkollegin Luise Kinseher, die bei "Man müsste mal..." Regie führte, elegant den kabarettistischen Spagat zwischen den Niedrigkeiten des Alltags und den Träumen und Utopien herzustellen. Mit einer gehörigen Portion Melancholie, aber auch Lebensfreude." mehr

TZ:
"Das ist schon eine tolle Show, die Weltuntergangsstimmungskanone Severin Groebner hier abzieht, mit vielen schönen Effekten, bösen Liedern, melancholischen Selbstreflexionen und einer raffinierten Schlusspointe."

Münchner Merkur:
"Weltuntergangsstimmungskanone!"

MM Penzberg:
"Groebners Lamento ist hinreissend komisch, seine gespielt resignative Grundhaltung erntet die Sympathien der Zuschauer im Sturm." mehr

Wiener Zeitung:
"Es ist die besondere Gabe Groebners, Klischees aufzugreifen und zu
übersteigern. Ein teils explosiver Abend, durch den aber viele Pointen
und Meditationen purzeln."

Der Standard:
"Dennoch wird sich so mancher von uns in den ebenso vielfältigen wie
haarsträubenden Rollen und Komplexen dieses modernen
Großstadtneurotikers Wiener Prägung wiederfinden, vielleicht mehr, als
uns lieb ist. Denn eigentlich müssten wir ja auch alle...irgendwie."

Nürnberger Nachrichten:
"Die Utopie, das aberwitzige Gedankenspiel als einziger Ausweg aus den bizarren Schach-Matt-Situationen des Lebens – das ist eine bittere, wenn auch wahrhaftige Erkenntnis, die ein großes kabarettistisches Potenzial bietet... Amüsant seine Fantasie vom genüsslichen Sabotage-Akt eines gequälten Tontechnikers bei der Volksmusik-Show, sehr schön auch seine wortverspielte Personifizierung von Zeit und Raum, gallig die Seitenhiebe auf sein Heimatland, 'wo du über den Tisch gezogen wirst und die dabei entstehende Reibungshitze nennt man Nestwärme.' Dazwischen gibt’s pfiffige Liedchen, ein paar schlechte Witze über Leprakranke, Asylbewerber und Todeskandidaten... Am Ende bleibt die Erkenntnis: 'Das Schöne am Rückzug ist, dass man den Weg schon kennt.'"

Schwäbische Post:
"Das war scharfzüngiges, politisches Kabarett."

Tölzer Kurier:
"Der Weg zur Erkenntnis ist im Falle Groebner ein sprachlich ausgefeilter, ein böse schwarzhumoriger, ein markant angriffslustiger."

severin-groebner.de

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